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31. Inseltriathlon Ratzeburg, 30.08.2015, MD (2/80/20)

Am 30.08.2015 war es endlich soweit – mein Saisonhöhepunkt beim Inseltriathlon in Ratzeburg. Nach gefühlt sehr guten Wettkämpfen beim Vierlanden-und Hamburg Triathlon, kam diese Mitteldistanz gerade recht, um die danach gesammelten Trainingskilometer gewinnbringend einzusetzen. Die Konkurrenz war dabei nicht zu unterschätzen, da bei diesem Wettkampf gleichzeitig der Landesmeistertitel (Schleswig Holstein) auf dieser Distanz vergeben wurde.
Ich möchte in diesem Zuge für alle zukünftigen Triathlon-Teilnehmer erwähnen, dass es sich vor jeder Anmeldung zu einem Wettkampf wirklich immer anbietet, die Ausschreibung und Vorjahreskommentare auf der Veranstalterwebsite genau zu lesen. Dann wären mir die unnatürlich frühe Startzeit und die Beschreibung der profilierten Strecke aufgefallen. Somit klingelte der Wecker bereits um 04:30 Uhr, da noch eine einstündige Anfahrtszeit und die Abholung der Startunterlagen anstanden. Nach dem problemlosen Check In, der Bewunderung des Material anderer Teilnehmer und dem Aufbau in der Wechselzone, stieg die die Aufregung synchron zum Blasendruck. Ich war dann sehr erleichtert, das Dixi und den Start der Schwimmstrecke rechtzeitig zu erreichen. Das Schwimmen im beschaulichen Küchensee fiel mir wie immer sehr leicht und ich stieg nach 12 gesichteten Barben und gut einer halben Stunde aus dem Wasser.
Die Radstrecke begann mit einem halben Kilometer Schotterpiste und einem direkt anschließenden Anstieg. In der Hoffnung, von spitzen Steinen verschont geblieben zu sein, ging es dann auf die teilabgesperrte Radstrecke. Man sollte nicht glauben, welche Anstiege das doch eher platte Schleswig Holstein dabei für die Teilnehmer bereithielt. Meine Größe in Verbindung mit meinem Körpergewicht, waren bei dieser Streckenführung jedenfalls nicht vorteilhaft – so viel kann ich sagen. Ich stemmte mich körperlich und mental gegen diese eigentlich „unmenschliche“ Streckenführung, die zusätzlich durch den einsetzenden Regen verschlimmert wurde. Der Kampf wurde schließlich mit einer respektablen Radzeit von 02:17 Stunden belohnt.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass die schlimmste Qual in diesem Rennen noch folgen sollte. Kommentar zur Laufstrecke in der Ausschreibung: „Die weitgehend im Wald liegende, leicht profilierte Laufstrecke verläuft im Gebiet um den Ratzeburger Küchensee. Es wird auf Wander- und Waldwegen gelaufen. Die Profilierung und die Steine der Strecke stammen noch aus der Eiszeit! Sie werden nicht für den Triathlon entfernt“. Diese mit einem Augenzwinkern getroffene Aussage des Veranstalters bewahrheitete sich leider voll und der stetige Bergauf-Bergab-Crosslauf zog mir die letzen Kräfte aus meinem Körper. Trotzdem möchte ich betonen, dass die Zeit auf dieser abwechlungsreichen Strecke viel schneller verging, als bei so manch anderem Lauf. Nach dann doch recht schnellen 01:35 Stunden lief ich ziemlich platt dem Erdinger Alkoholfrei entgegen, welches im Zielbereich schon sehnlichst auf mich wartete. Leider waren aufgrund der ungünstigen Startzeit keine weiteren Fans zugegen, so dass es für diesen Beitrag leider keine Fotos in Finisher-Pose gibt. Der Wettkampf war in jedem Fall ein tolles Erlebnis und spitzenmäßig organisiert. Um so trauriger war es zu hören, dass er im nächten Jahr aufgrund des Mangels an Helfern wohl nicht mehr durchgeführt werden wird…
Somit steht vor der wohlverdienten Off-Season folgendes Ergebnis:
Endzeit: 04:24:52 Stunden
Gesamtplatzierung: 29. Platz
AK-Platzierung 35-40: 9. Platz

Sportliche Grüße
Mathias

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