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ITU World Triathlon Hamburg vom 20.07.2013, Olympische Distanz

Sonniges Wetter in Hamburg, einen der begehrten Startplätze am Samstagmorgen ergattert und reichlich Unterstützung an der Strecke (Marvin, Peggy, Martina, Sonja, Lothar, Marion) versprachen beim ITU World Triathlon in Hamburg eine Menge Spaß und die Option auf Bestzeiten.

Generell muss man sagen, dass dieser Triathlon jedes Jahr einen echten Höhepunkt darstellt. Wann kann ich sonst einmal durch die Alster schwimmen, ohne Ampeln bzw. Verkehr durch die Innenstadt radeln und auf abgesperrten Wegen um die Alster laufen, ohne einen Slalom um Rädern oder Kinderwägen zu veranstalten.

Los ging es, wie fast immer, mit dem Schwimmen – 1,5 km ohne Neopren, dafür war die Alster mit gut 24 Grad dann doch ein wenig zu warm. Dies war für mich aber kein größeres Problem und ich war froh, mich in der Wechselzone nicht aus dem Gummianzug schälen zu müssen. Diese ist übrigens ca. 500m lang und auf 5000 Starter ausgelegt – da gehen dann bei einem Wechsel schon mal fünf Minuten ins Land…Zielankunft

Auf den 40 km Rad hieß es dann möglichst schnell durch den Stadtkurs zu kommen, ohne sich durch die vier kurzen aber knackigen Anstiege aus dem Rhythmus bringen zu lassen. Da der Rad-Kurs aus zwei zu absolvierenden Runden bestand, wurde die Strecke mit der Zeit immer voller, sodass aufmerksames Fahren gefragt war. Leider fiel deswegen das Sightseeing jenseits der Strecke aus… Auch die für Hamburger Verhältnisse untypisch starke Sonneneinstrahlung, machte sich schon jetzt deutlich bemerkbar. Dies war gut an meiner geleerten Trinkflasche zu erkennen, die in der Regel nach dem Wettkampf immer halbvoll mit nach Hause genommen wird.

Weiter mit dem abschließenden 10km Lauf »

Beim abschließenden 10km Lauf, wollte ich dann richtig Druck machen. Dies fiel mir aber aufgrund der hohen Temperaturen relativ schwer und der letze Biss fehlte auch irgendwie. Somit war es auf den letzen Kilometern ein wirklicher Kampf, zumal ich am Wendepunkt bei Kilometer 5, nur ca. 2 weitere Laufminuten bis zu meiner Wohnung benötigt hätte. 😉

Die Belohnung für das Durchhalten gab es dann im Ziel auf dem Rathausmarkt. Ein toller Einlauf mit tosendem Applaus von der Tribüne. Nicht zu vergessen, das klasse Essenangebot im Zielbereich: Zuckerkuchen, Obst und Energiegel satt. Auch die Zeit von 2:27:21 h kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

Übrigens war ich am Abend noch beim Eliterennen der Herren zugucken. Das hat vor allem vorher viel Spaß gemacht, da sich die Athleten in der Mönckebergstraße warm gelaufen haben. So dicht kommt man sonst nie Spitzenathleten und sogar mehrere Olympiasieger ran…

Bis demnächst aus Wiesbaden

Mathias 

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