Home » Berichte 2013 » Vierlanden-Triathlon vom 03.06.2013 – Mitteldistanz

Vierlanden-Triathlon vom 03.06.2013 – Mitteldistanz

Unter der Firmierung „Team Schwarz“ ging es paradoxerweise allein mit Rad und TriathlonUtensilien an den Oortkatener See zum 18. VierlandenTriathlon. Hier wurde ich schon freundlich von anderen Mitstreitern in Daunenjacken und Mützen empfangen, die sich auf Grund von Temperaturen von 13 Grad in der Luft und den dazugehörigen Windstärken von fünfsechs wirklich als sehr nützlich erwiesen.

Nach Check Inn und Aufbau, ging es deshalb auch so schnell wie noch nie, in den wärmenden Neoprenanzug. Das Wasser hatte zudem ebenso nur knappe 15 Grad, so dass ein Einschwimmen eher zum „KurzMalEintauchen“ wurde. Dann ging es aber auch schon los und ich fühlte an der ersten Wendeboje leider mit an, wie sich mein Transponder vom Fußgelenk entfernte. Immer diese übereifrigen Schwimmer von Hinten, die einem in die Füße greifen müssen…

Ansonsten lief das 2 km lange Schwimmen, trotz erheblichen Wellengangs, sehr gut und ich hatte beim Ausstieg eine zusätzliche Pause, da ich dem Wettkampfkomitee kurz mein Missgeschick erklären durfte. Diese verlorene Zeit wollte ich auf dem Rad unbedingt wieder aufholen. Doch irgendetwas stimmte mit der Strecke nicht. Schon nach wenigen Metern schlug der satte und bereits erwähnte Gegenwind voll zu. Fühlte sich irgendwie, wie die Bergfahrten im Trainingslager auf Mallorca an nur noch viel härter! Somit war jetzt jedem/r Teilnehmer/in klar, dass auf den vier zu fahrenden Runden (insgesamt 80 km), 40 km knackiger Gegenwind herrschen würde. Also Kopf runter und drücken (Zitat: Marno Ziegenhorn). Auf dem Rückweg am schönen Overwerder Deich entlang, fehlte dann natürlich die Kraft, um das Rad bei klasse Rückenwind entscheidend zu beschleunigen. Auf jeden Fall waren jetzt die „Motivatoren“ Ulrike und Marvin eingetroffen, die mich von Runde zu Runde puschten.

Beim abschließenden 20 km Lauf, der ebenso auf vier Runden parallel an der Radstrecke entlang geführt wurde, ähnliches Spiel: Hinweg Gegenwind und Kampf. RückwegRückenwind, aber irgendwie kraftlos. Auch die gut gemeinten Sprüche „ das sieht noch locker aus“ interpretierte ich eher als „ Du läufst aber gemütlich“. Beim Laufen merkte ich zudem, wie kräftezehrend das Radfahren gewesen sein musste, denn noch nie bei einer Mitteldistanz, musste ich mich zu diesem Zeitpunkt des Rennens noch verpflegen. Am Ende habe ich fünf Becher Cola sowie zwei Gels verputzt und mich in 4:58:37 h ins Ziel gerettet.

Fazit: Ein sehr gut organisierter Triathlon mit widrigen Bedingungen, der mir eine Menge Erfahrungen gebracht hat. Doch so hart, habe ich mental und körperlich bei einem Wettkampf noch nie arbeiten müssen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*